OPERATIONAL CAPABILITYDECISION → COORDINATION → EFFECT
RESPONSIBILITYDecision authority remains with the client
POR ROLESituation · Options · Priority · Coordination
EXECUTIONOperator · Engineering · Security · Services · BOS
Start/Capabilities/Direct Action

FROM INTELLIGENCE TO OPERATIONAL CAPABILITY

DIRECT
ACTION

Risk Intelligence schafft Lageverständnis.
Direct Action macht dieses Lageverständnis handlungsrelevant.

POINT OF RESOLUTION unterstützt Verantwortliche dabei, aus einem belastbaren Lagebild vorbereitete Entscheidungen, realistische Handlungsoptionen, abgestimmte Koordination, Stabilisierung und Wiederherstellung abzuleiten.

PreparednessDecision SupportCoordinationRecovery

01 / POSITIONIERUNG

Die zweite Hälfte von Risk Intelligence.

Risk Intelligence beantwortet, was geschieht und was daraus folgen kann. Direct Action beantwortet, was jetzt vorbereitet, priorisiert, koordiniert oder umgesetzt werden muss.

Direct Action ist kein nachgelagerter Sicherheitsdienst. Die Fähigkeit beginnt bereits in der Vorbereitung: mit Szenarien, Entscheidungswegen, Eskalationskriterien, Verantwortlichkeiten, Kommunikationsstrukturen und vorbereiteten Handlungsoptionen. Entscheidung und Betreiberverantwortung verbleiben beim Auftraggeber.

RISK INTELLIGENCE
  • Was passiert?
  • Was bedeutet die Entwicklung?
  • Welche Auswirkungen sind möglich?
  • Welche Risiken und Abhängigkeiten bestehen?
  • Wie verändert sich die Lage?
OPERATIONALISE
DIRECT ACTION
  • Was tun wir jetzt?
  • Welche Optionen sind realistisch?
  • Welche Funktionen haben Priorität?
  • Wer muss wann eingebunden werden?
  • Wie halten wir Lage und Maßnahmen steuerbar?
Nicht: Wer steht am Tor? Sondern: Wie bleibt eine verantwortliche Organisation unter Zeitdruck, Unsicherheit und widersprüchlicher Informationslage entscheidungs- und handlungsfähig?

02 / ROLLE & FÜHRUNGSUNTERSTÜTZUNG

Verantwortung bleibt dort, wo sie hingehört.

POR steht im Ereignis nicht anstelle der Verantwortlichen, sondern an ihrer Seite – mit einem Blick auf das Gesamtsystem.

RESPONSIBILITY

Verantwortung

Entscheidung, Freigabe sowie Betreiber- und Organisationsverantwortung.

Geschäftsleitung · Betriebsleitung · Krisenstab · Einsatzverantwortliche
POR SUPPORT LAYER

POINT OF RESOLUTION

Lagebild, Analyse, Optionen, Priorisierung, Koordination und Dokumentation.

Situation Cell · Decision Support · Technical / Operational Liaison
EXECUTION

Ausführung

Umsetzung freigegebener Maßnahmen in den jeweiligen Verantwortungsstrukturen.

Betrieb · Technik · Security · Dienstleister · BOS · Behörden · Fachplaner
01

Informationen strukturieren und Widersprüche sichtbar machen.

02

Technische und operative Auswirkungen miteinander verbinden.

03

Kritische Funktionen und zeitliche Prioritäten bestimmen.

04

Handlungsoptionen mit Konsequenzen und Abhängigkeiten darstellen.

05

Entscheidungen, Maßnahmen und offene Punkte nachvollziehbar dokumentieren.

03 / OPERATING MODEL

Vorbereiten. Bewerten. Beraten. Koordinieren. Stabilisieren. Wiederherstellen.

Direct Action wird vor dem Ereignis vorbereitet, im Ereignis geführt und nach dem Ereignis ausgewertet und verbessert.

01PREPARE

Szenarien, Rollen, Eskalation sowie Kommunikations- und Reaktionslogik vorbereiten.

Preparedness- & Response-Struktur
02ASSESS

Lage, Auswirkungen, Unsicherheiten und Prioritäten fortlaufend bewerten.

Common Operating Picture
03ADVISE

Handlungsoptionen und Konsequenzen für Verantwortliche strukturieren.

Decision Support / COA
04COORDINATE

Schnittstellen zwischen Betrieb, Technik, Sicherheit und externen Kräften unterstützen.

Abgestimmte Maßnahmen
05STABILIZE

Kritische Funktionen priorisieren und Auswirkungen begrenzen.

Stabilisierungsplan
06RECOVER

Wiederherstellung priorisieren und Erkenntnisse in Verbesserungen überführen.

Recovery Roadmap / AAR
Direct Action bedeutet nicht Aktionismus. Es bedeutet, unter Unsicherheit strukturiert zu bleiben und die richtigen Maßnahmen zur richtigen Zeit mit den richtigen Verantwortlichen vorzubereiten.

04 / OPERATIONAL PREPAREDNESS

Handlungsfähigkeit entsteht vor dem Ereignis.

Operational Preparedness übersetzt Risk Intelligence, technische Analysen und Betreiberprozesse in eine belastbare Reaktionsarchitektur.

01

Szenarioentwicklung

Realistische Ereignisszenarien aus Risiko-, Bedrohungs-, Störungs- und Abhängigkeitsanalysen.

02

Rollen & Verantwortlichkeiten

Entscheidungsbefugnisse, Fachrollen, Eskalationspunkte und Vertretungsregelungen.

03

Alarm- & Eskalationslogik

Trigger, Schwellenwerte, Meldelinien und definierte Reaktionsstufen.

04

Kommunikationsarchitektur

Interne und externe Informationswege, Lageupdates, Freigaben und Rückmeldungen.

05

Ressourcenplanung

Personal, Technik, Ersatzsysteme, externe Fähigkeiten und zeitkritische Verfügbarkeiten.

06

Response Playbooks

Kurze, aufgabenbezogene Handlungsleitfäden für definierte Szenarien.

PREPAREDNESS STATT PAPIERLAGE

Ein Notfallplan ist nur dann belastbar, wenn Rollen verstanden, Kontaktdaten aktuell, Annahmen überprüft und Abläufe geübt sind. Planung, Validierung und Übung gehören deshalb zusammen.

05 / DECISION SUPPORT & COURSES OF ACTION

Verantwortliche brauchen Optionen – nicht Informationsmasse.

Handlungsoptionen werden so aufbereitet, dass technische, operative und organisatorische Folgen gegeneinander abgewogen werden können.

SITUATION

Was wissen wir belastbar – und was noch nicht?

IMPACT

Welche Auswirkungen sind bereits eingetreten oder zu erwarten?

PRIORITY

Welche Funktionen, Räume, Anlagen oder Prozesse sind zuerst zu schützen oder zu stabilisieren?

COA

Welche realistischen Handlungsoptionen bestehen?

TRADE-OFF

Welche Nebenwirkungen, Abhängigkeiten, Kosten oder Risiken erzeugt eine Option?

DECISION POINT

Bis wann muss welche Entscheidung durch wen getroffen werden?

COURSES OF ACTION

Vergleichbare Handlungsoptionen statt automatische Handlungsempfehlung.

COA können technische, organisatorische, logistische, bauliche, kommunikative, temporäre oder dauerhafte Maßnahmen enthalten. Analytik und KI können Informationen priorisieren und Varianten aufbereiten. Entscheidung, Verantwortung und Freigabe verbleiben beim Menschen.

06 / CRITICAL FUNCTION & MISSION IMPACT ANALYSIS

Nicht jeder Schaden ist gleich kritisch.

Entscheidend ist, welche Funktion betroffen ist, wie lange eine Einschränkung tragbar ist und welche Folgewirkungen für Auftrag, Betrieb, Versorgung oder Sicherheit entstehen.

CRITICAL FUNCTION

Welche Funktion zählt?

Versorgung · Transport · Entwässerung · Kommunikation · Energie · Betriebsführung

DEPENDENCIES

Wovon hängt sie ab?

Strom · Daten · Personal · Zugang · Lieferketten · vorgelagerte Systeme

MAXIMUM TOLERABLE DISRUPTION

Wie lange ist die Störung tragbar?

Zeit bis Folgeeffekte oder Funktionsverlust die beherrschbare Lage dominieren.

SINGLE POINTS OF FAILURE

Wo fehlt Rückfallebene?

Komponenten oder Prozesse ohne belastbare Alternative oder Redundanz.

CASCADING EFFECTS

Was fällt danach aus?

Auswirkungen eines lokalen Ausfalls auf weitere Systeme, Prozesse oder Sektoren.

PRIORITIZATION

Was zuerst?

Reihenfolge für Schutz, Stabilisierung, Ersatzbetrieb und Wiederherstellung.

RESULT

Ressourcen werden auf die Funktionen konzentriert, deren Ausfall den größten Einfluss auf Auftrag, Betrieb, Versorgung oder Sicherheit hätte. Damit wird aus abstrakter Risikoanalyse eine konkrete operative Priorität.

07 / PROTECTIVE MEASURES & INFRASTRUCTURE HARDENING

Schutzmaßnahmen als System – nicht als Einkaufsliste.

POR plant und priorisiert Schutzmaßnahmen aus Risiko, Kritikalität, Funktion und realistischen Szenarien. Die Ausführung erfolgt durch geeignete Fachunternehmen und verantwortliche Betreiberstrukturen.

PHYSICAL

Physischer Schutz

Perimeter, hemmende Elemente, räumliche Zonierung und sichere Betriebsräume.

ACCESS

Zugang & Zutritt

Berechtigungskonzepte, Besucher- und Fremdfirmenprozesse sowie kontrollierte Zugänge.

DETECTION

Detektion & Monitoring

Sensorik, Video, Ereigniserkennung, technische Alarmierung und Umfeldbeobachtung.

OT / FIELD

OT-nahe Infrastruktur

Schutz exponierter Feldgeräte, Schaltschränke, Sensoren, Kommunikations- und Steuerungspunkte.

REDUNDANCY

Redundanz

Alternative Energie-, Kommunikations-, Zugangs- oder Betriebswege.

TEMPORARY

Temporäre Maßnahmen

Mobile Sensorik, zusätzliche Beobachtung und temporäre Sicherungs- oder Sperrkonzepte.

NICHT WERKSCHUTZ

POINT OF RESOLUTION bewacht keine Infrastruktur. POR bewertet, welche Schutzwirkung benötigt wird, wie einzelne Maßnahmen zusammenspielen und wo Schutzressourcen den größten Effekt erzielen.

08 / OPERATIONAL SITUATIONAL AWARENESS

Das Lagebild muss schneller aktualisiert werden als alte Annahmen.

Im Ereignisfall werden Meldungen aus Betrieb, Technik, Monitoring, Sensorik, Geländeerkundung, Risk Intelligence und offiziellen Lageinformationen zu einem gemeinsamen Bild zusammengeführt.

BETRIEB

Status kritischer Funktionen, Betriebsgrenzen, Ausfälle und Ersatzverfahren.

TECHNIK / ENGINEERING

Schadensbilder, technische Ursachen, Restfunktion und Wiederherstellbarkeit.

MONITORING / SENSORIK

Messwerte, Alarme, Veränderungen und Zeitverläufe.

OPERATIONAL RECONNAISSANCE

Verifizierte Beobachtungen aus betroffenen oder schwer zugänglichen Bereichen.

RISK INTELLIGENCE

Externe Entwicklungen, Kontext, mögliche Folgeereignisse und Abhängigkeiten.

BEHÖRDEN / BOS

Offizielle Lageinformationen und abgestimmte Maßnahmen, soweit verfügbar.

COMMON OPERATING PICTURE

Bestätigte Fakten. Plausible Annahmen. Offene Informationsbedarfe.

Das gemeinsame Lagebild macht sichtbar, welche Entscheidungen belastbar getroffen werden können und wo weitere Verifikation erforderlich ist.

09 / INCIDENT COORDINATION & LIAISON

Schnittstellen so organisieren, dass Maßnahmen nicht nebeneinander herlaufen.

Koordination bedeutet nicht, anderen ihre Aufgabe abzunehmen. Sie schafft einen gemeinsamen Informations- und Handlungskontext.

LAGEORGANISATION

Strukturierte Lageupdates, Aufgaben- und Maßnahmenstatus sowie offene Punkte.

TECHNICAL LIAISON

Technische Befunde in operative Auswirkungen und Prioritäten übersetzen.

AUTHORITY / BOS LIAISON

Betreiberseitige Informationen für zuständige Stellen aufbereiten – ohne hoheitliche Aufgaben zu übernehmen.

DECISION LOG

Entscheidungen, Annahmen und Maßnahmen nachvollziehbar dokumentieren.

INFORMATION REQUESTS

Fehlende Informationen zur Verifikation kritischer Annahmen gezielt formulieren.

CHANGE MANAGEMENT

Prioritäten neu bewerten, wenn sich Lage oder Ressourcen verändern.

ROLLE

POR kann eine unterstützende Situation- und Decision-Support-Funktion stellen. Einsatzleitung, hoheitliche Befugnisse und Betreiberverantwortung verbleiben bei den jeweils zuständigen Stellen.

10 / CONTINUITY · STABILIZATION · RECOVERY · RESOLUTION

Kritische Funktionen kontrolliert erhalten und wiederherstellen.

Recovery wird nicht allein nach sichtbarer Schadenshöhe priorisiert, sondern nach Funktionskritikalität, Wiederherstellungszeit, Folgewirkungen, Alternativen und Systemwirkung.

01CONTINUITY

Kritische Leistung unter Einschränkungen aufrechterhalten.

Ersatzbetrieb · Redundanz · manuelle Verfahren · alternative Versorgung
02STABILIZATION

Weitere Verschlechterung verhindern und Systemzustand beherrschbar machen.

Absicherung · Sofortmaßnahmen · Ressourcenfokus · Monitoring
03RECOVERY

Funktionen in definierter Priorität wiederherstellen.

Wiederanlauf · Reparatur · Ersatzsystem · Lieferketten · Funktionsprüfung
04RESOLUTION

Ursachen und systemische Schwächen dauerhaft adressieren.

Dauerhafte Maßnahmen · Architektur · Prozesse · Resilienzplan
BETTER THAN BEFORE

Das Ziel ist nicht automatisch die Rückkehr zum vorherigen Zustand.

Erkenntnisse aus dem Ereignis werden genutzt, um Verwundbarkeiten zu reduzieren, Monitoring zu verbessern, Rückfallebenen zu stärken und die nächste Reaktion schneller und belastbarer zu machen.

11 / EXERCISES · READINESS · VERIFICATION

Pläne werden durch Testen belastbar.

Übungen sollen nicht beweisen, dass ein Plan funktioniert. Sie sollen sichtbar machen, wo Annahmen falsch, Rollen unklar, Ressourcen nicht verfügbar oder Entscheidungswege zu langsam sind.

TABLETOP EXERCISE

Entscheidungswege, Rollen, Informationsbedarfe und Eskalationslogik prüfen.

FUNCTIONAL EXERCISE

Alarmierung, Lageführung, Kommunikation oder Ersatzbetrieb praktisch testen.

TECHNICAL DRILL

Sensorik, Zugang, Notstrom, Kommunikation, Monitoring oder Wiederanlauf technisch verifizieren.

SCENARIO STRESS TEST

Gleichzeitige Störungen, Ressourcenengpässe oder widersprüchliche Informationen simulieren.

AFTER ACTION REVIEW

Beobachtungen, Entscheidungen und Abweichungen strukturiert auswerten.

READINESS CHECK

Dokumente, Kontaktketten, Ressourcen, Systeme und Verantwortlichkeiten auf Aktualität prüfen.

OUTPUT

Aus den Ergebnissen entsteht eine priorisierte Improvement Roadmap – nicht eine Show-Bewertung.

12 / MISSIONS- & AUFTRAGSSZENARIEN

Für Lagen mit technischer, organisatorischer und sicherheitsbezogener Wirkung.

Die konkrete Ausgestaltung ist immer auftragsspezifisch und folgt legalen, abgestimmten und nachvollziehbaren Verfahren.

01

Ausfall kritischer Infrastruktur

Lagebild, Mission Impact, Priorisierung, Ersatzbetrieb und Recovery Roadmap.

02

Sabotage- oder Manipulationsverdacht

Technische Verifikation, Auswirkungen, Schutz- und Monitoringmaßnahmen sowie Schnittstellenkoordination.

03

Blockade / eingeschränkter Zugang

Betriebliche Auswirkungen, alternative Zugänge und Abläufe sowie Lage- und Entscheidungsunterstützung.

04

Starkregen / Naturereignis

Infrastrukturfolgen, Abhängigkeiten, technische Erkundung, Stabilisierung und Wiederanlauf.

05

Kommunikations- oder Energieausfall

Kritische Funktionen, Rückfallebenen, Ressourcenpriorisierung und Wiederherstellung.

06

Komplexe Mehrfachlage

Mehrere Informationsströme zusammenführen, konkurrierende Maßnahmen priorisieren und fortlaufend neu bewerten.

07

Sicherheitsrelevantes Großereignis

Preparedness, Lageorganisation, technische und organisatorische Schnittstellen sowie After Action Review.

13 / POR CAPABILITY FRAMEWORK

Eine durchgehende Capability Chain.

Direct Action funktioniert nur auf belastbaren Informationen und einem gemeinsamen Systemverständnis.

01TECHNICAL RECONNAISSANCE

Verifizierte Beobachtungen, technische Befunde und Informationen aus dem Einsatzraum.

DARK DALOS →
02INFRASTRUCTURE RISK INTELLIGENCE

Risiko, Kritikalität, Abhängigkeiten und mögliche Entwicklungen einordnen.

Risk Intelligence →
03ENGINEERING INTELLIGENCE

Technische Ursachen, Systemverhalten, Leistungsgrenzen und Wiederherstellungsoptionen bewerten.

04DIRECT ACTION

Erkenntnisse in Preparedness, Entscheidungsoptionen, Koordination, Stabilisierung und Recovery übersetzen.

Information → Lageverständnis → Entscheidung → koordinierte Handlung → Stabilisierung → Wiederherstellung.

14 / KRITIS & CER

Resilienzaufgaben unterstützen – ohne Compliance-Versprechen.

Direct Action ist kein Compliance-Produkt. Die Capability unterstützt jedoch Resilienzaufgaben, die der europäische und deutsche KRITIS-Rahmen adressiert.

RISIKOANALYSE

Risk Intelligence · Kritikalität · Abhängigkeiten · Szenarien

PHYSISCHER SCHUTZ

Protective Measures · Infrastructure Hardening · Wirksamkeitsbewertung

REAKTION AUF VORFÄLLE

Preparedness · Response Playbooks · Situation & Decision Support

BEGRENZUNG VON AUSWIRKUNGEN

Mission Impact · Priorisierung · Stabilization

WIEDERHERSTELLUNG

Continuity · Recovery Planning · Resolution

SCHULUNGEN & ÜBUNGEN

Tabletop · Functional Exercise · Readiness Verification

RESILIENZPLAN

Strukturierte Ableitung, Dokumentation und Fortschreibung von Maßnahmen.

Stand 18. September 2026: Das Leistungsportfolio ordnet Direct Action in den KRITIS-/CER-Kontext ein. POR-Leistungen ersetzen keine Rechtsberatung und keine Prüfung der individuellen gesetzlichen Betroffenheit.

15 / LEISTUNGSMODELLE & ERGEBNISSE

Vorbereitung, Validierung oder ereignisbezogene Unterstützung.

Direct Action kann modular beauftragt werden. Dauerhafte Rufbereitschaft oder Vor-Ort-Unterstützung setzt vorher klar vereinbarte Reaktionszeiten, Zuständigkeiten und Schnittstellen voraus.

01

Preparedness Assessment

Reifegradbild · Gap-Liste · priorisierte Maßnahmen · Rollen- und Eskalationsmatrix

02

Response Architecture

Szenarien · Playbooks · Kommunikations- und Meldewege · Decision Points

03

Mission Impact & COA

Kritische Funktionen · Abhängigkeiten · Handlungsoptionen · Priorisierung

04

Exercise & Readiness

Übungsdesign · Beobachterkriterien · Auswertung · Improvement Roadmap

05

Incident Support

Lagebild · SITREP · Decision Support · Maßnahmenstatus · Technical Liaison

06

Recovery Support

Wiederanlaufprioritäten · Ressourcenbedarf · Recovery Roadmap · Lessons Identified

07

Resilience Review

Wirksamkeitsprüfung · Anpassungsbedarf · Fortschreibung Schutz- und Resilienzmaßnahmen

Executive Situation Brief / SITREPCritical Function & Dependency MapDecision Support Pack / COAResponse PlaybooksEskalationsmatrixAction & Decision LogRecovery Prioritization PlanAfter Action ReviewResilience Improvement Roadmap

16 / ABGRENZUNG & POSITIONIERUNG

Zwischen Lageverständnis, Entscheidung und koordinierter Umsetzung.

POINT OF RESOLUTION übernimmt Führungs- und Entscheidungsunterstützung – nicht die Verantwortung anderer Stellen.

POR IST
  • Führungs- und Entscheidungsunterstützung
  • technische und operative Lageunterstützung
  • Planung und Bewertung von Schutz- und Resilienzmaßnahmen
  • Schnittstelle zwischen Technik, Betrieb, Sicherheit und externen Stellen
  • Vorbereitung, Übung und Validierung von Handlungsfähigkeit
  • strukturierte Unterstützung bei Stabilisierung und Recovery
POR IST NICHT
  • Ersatz für Betreiberverantwortung
  • Polizei, Feuerwehr oder Katastrophenschutz
  • klassischer Bewachungs- oder Pfortendienst
  • hoheitliche Einsatzführung
  • Garantie, dass Ereignisse verhindert werden
  • Rechtsberatung oder behördliche Zertifizierung
POSITION

Mit genügend Abstand für den Überblick und genügend technischer Tiefe, um die Konsequenzen zu verstehen.

Wir stehen den Verantwortlichen zur Seite, wenn aus Information Entscheidung werden muss – und aus Entscheidung koordinierte Handlung.

FROM INTELLIGENCE TO OPERATIONAL CAPABILITY

Welche kritische Funktion muss handlungsfähig bleiben?

Direct Action beginnt mit der Frage, welche Entscheidung, welche Fähigkeit oder welche Rückfallebene in einer dynamischen Lage benötigt wird.

Auftrag besprechen